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AGNC: Hilfe, ich verstehe meine Dividendenabrechnungen nicht!

Letzte Aktualisierung: 11.03.2022.

Gerade die Einkommensinvestoren unter den Anlegern lieben „Hochdividendenwerte“. Besonders beliebt: Monats- oder Quartalszahler. Darunter finden sich u.a. viele US-REITs wie etwa die AGNC Investment Corp (Kürzel: AGNC). Zu Anfang des neuen Jahres werden die Vorjahresabrechnungen korrigiert, u.a. weil Teile der Dividenden nachträglich als Kapitalrückzahlungen (Return Of Capital) bzw. „Nondividend Distributions“ deklariert werden. Anleger bei deutschen Depotbanken erhalten in Folge bis zu vier Belege pro Dividende. Den Hintergrund erläutere ich beispielhaft an den Belegen des Smartbrokers für AGNC.

Ein Anlegerbeispiel

Das Unternehmen AGNC schüttet seine Dividenden monatlich aus. Somit wären wir dann, bei einer deutschen Depotbank, bei max. 48 Abrechnungsbelegen pro Jahr 🙂

In der Tat werden es bei AGNC wohl eher „nur“ 39 Belege (3 x 4 + 9 x 3) sein, weil die Dividenden seit April 2021 ausschließlich aus Return Of Capital (ROC) bestanden. Doch dazu später mehr!

Vielen Dank an dieser Stelle an einen geneigten Blogleser, der mir exemplarisch die Abrechnungsbelege des Smartbrokers, der Depot und Konto ja von der BNP Paribas führen lässt, zur Verfügung gestellt hat.

Ende Februar 2022 fehlten meinem Beispielanleger erst einmal 8 korrigierte Monatsausschüttungen, die er dann aber innerhalb einer guten Woche vom Smartbroker zurück bekommen hat.

Ich selbst halte ebenfalls Anteile von AGNC, allerdings bei einem Auslandsbroker.

Beleg 1: Dividendenzahlung in 2021

Hier also erst einmal, exemplarisch, die Details der Abrechnung zur ursprünglichen Dividendenzahlung von Dezember 2021:

  • Stückzahl: 1.600
  • Zahltag: 09.12.2021
  • Dividende: 0,12 USD pro Stück
  • Umrechnungskurs EUR/USD: 1,13335
  • Brutto-Dividende: 192,00 USD = 169,41 EUR
  • US-Quellensteuer (15%): 28,80 USD = 25,41 EUR
  • „zu versteuern“: 67,77 EUR
  • einbehaltene Kapitalertragsteuer (10%): 16,95 EUR
  • einbehaltener Solidaritätszuschlag (5,5% auf die 10% KESt): 0,94 EUR
  • Gutschrift auf Depotkonto („Beitrag zu Ihren Gunsten“): 126,11 EUR

Ich denke, diese Zahlen lassen sich (fast alle) erst einmal gut nachvollziehen.

Die erhaltene Dividende ist übrigens, wie man vermutet hätte, zu 100% steuerpflichtig. Aber nicht etwa, weil es sich bei AGNC um eine Aktie handeln würde. Seit dem Investmentsteuergesetz 2018 stuft die Finanzverwaltung US-REITs als Investmentfonds (!) ein. In diesem „Fonds“ sind aber natürlich keine Aktien enthalten, so dass auch keine Teilfreistellung von der Besteuerung erfolgt. US-REITs gelten dem Gesetzgeber nicht als Aktien, überraschenderweise aber auch nicht als REITs. Stattdessen werden diese als alternativer Investmentfonds (AIF) eingestuft. Wichtig ist dieses vermeintliche Detail, weil eventuelle Gewinne oder Verluste somit nicht im Aktientopf, sondern, wie Dividenden und Ausschüttungen, im allgemeinen Topf landen.

Da es sich um einen US-Titel handelt, sind 15% (ermäßigt statt 30%) US-Quellensteuer (QSt) abzuführen.

Für die deutsche Steuer bleiben somit, aufgrund der Anrechnung der US-QSt gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit den USA, nun noch 10% statt 25% Kapitalertragsteuer (KESt) übrig, und darauf wiederum 5,5% Soli. Zieht man die QSt und die Abgeltungssteuer samt Soli von der Brutto-Dividende ab, landet man bei der genannten Gutschrift auf dem Depotkonto.

Eine Frage stellt sich dann aber doch. Wie wurde der „zu versteuern“-Betrag von 67,77 EUR ermittelt?
Dieser Posten ist etwas tricky und eher fiktiver Natür. Der Betrag entspricht, nicht ganz zufällig, viermal dem Betrag der einbehaltenen KESt. Logik: bei einer angenommenen, „normalen“ Besteuerung (25% statt 10% KESt) würde man für diesen Kapitalertrag KESt in Höhe von 16,95 EUR* zahlen müssen.

So weit, so gut. Die Berechnung ist also erst einmal, halbwegs, nachvollziehbar. Wenn nun noch die verschiedenen Steuertöpfe oder ein eventueller Freistellungsbetrag zu berücksichtigen sind, kann es aber bereits unübersichtlich werden, wie Ihr auch an meinem Anlegerbeispiel jüngst zum US-REIT Omega Healthcare Investors (OHI) ersehen könnt.

Reklassifizierung der Dividende im Folgejahr, 2022

Die Details einer Reklassifizierung im Vorjahr erhaltener Dividendenzahlungen finden sich meist auf der Website des Unternehmens, z.B. bei AGNC unter Stock Information / Common Stock.

Im Dokument „AGNC 2021 Form 8937“, oder alternativ bei „Tax Characterization of 2021 Dividends“, ist nachzulesen, dass ab April 2021 jede (!) der Dividendenzahlungen in 2021 ausschließlich aus „Nondividend Distributions“, also Return Of Capital (ROC), bestand.

Oft finden Anleger übrigens die Infos zur Reklassifizierung der Vorjahresdividenden unter einem Punkt, der etwa „Tax Info“ oder „Tax Treatment“ heißt. Manchmal ist dabei ein wenig Sucherei angesagt. Zumindest ein Formular „Form 8937“ sollte immer zu finden sein. Ende März des Folgejahres sollten die Informationen zu den Vorjahresdividenden normalerweise vorliegen.

Anleger bei Interactive Brokers (und den verschiedenen Resellern) haben es noch ein bisschen einfacher und schauen nach, ob in der Umsatzübersicht (Bereiche „Dividenden“ /„Quellensteuer“) Rückzahlungen von US-QSt aus dem Vorjahr aufgeführt sind. Sobald verfügbar (gegen Ende Februar), schlüsselt dann auch der „Dividend Report“ die Bestandteile aller Dividendenzahlungen eines Jahres im Detail auf. Aber Achtung: manchmal trudeln zu einem späteren Zeitpunkt noch Änderungen ein, so dass der Broker das Reporting noch einmal aktualisieren muss.

In meinem Auslandsdepot bei Interactive Brokers bzw. CapTrader wurden die 2021er QSt-Zahlungen für die Dividenden von AGNC übrigens am 31.01.2022 und am 01.02.2022 korrigiert.
Das heißt, ich habe zu diesem Termin bereits entsprechend US-QSt zurückgezahlt bekommen. Gleichzeitig wurde die „Cost Basis“ meiner AGNC-Anteile (die Anschaffungskosten) entsprechend geschmälert.

Beleg 2: Dividenden-Storno in 2022

Bei meinem Leserbeispiel wurde die Dividendenzahlung von Dezember 2021 am 22.02.2022 storniert und das Depotkonto mit genau dem ursprünglich erhaltenen Betrag belastet:

  • Stückzahl: 1.600
  • Zahltag: 09.12.2021
  • Dividende: 0,12 USD pro Stück
  • Umrechnungskurs EUR/USD: 1,13335 (der Umrechnungskurs des ursprünglichen Ausschüttungstags)
  • Brutto-Dividende (= „Steuerpflichtiger Ausschüttungsbetrag“): 192,00 USD = 169,41 EUR
  • US-Quellensteuer (15%): 28,80 USD = 25,41 EUR
  • Lastschrift auf Depotkonto („Beitrag zu Ihren Lasten“): 126,11 EUR

So weit, so bekannt. Die Lastschrift auf dem Depotkonto entspricht erst einmal genau dem Betrag, den mein Beispielanleger vorher netto von seiner Dividende bekommen hat.

Aber ab jetzt wird es kompliziert, denn es kommt zu einer weiteren, zweiten Belastung des Depotkontos. Mein Beispielanleger muss nun also erst einmal mehr (!) zurückzahlen, als er ursprünglich an Dividende erhalten hat! Warum das so ist? Tja, dann lest bitte weiter …

Nachzahlung von Abgeltungsteuer

Bei der Stornierung seitens des Smartbrokers wird, anders als noch bei der Dividendengutschrift, von den „normalen“, 25% hohen KESt ausgegangen, und der allgemeine Verlusttopf wurde um den Betrag der Dividende vergrößert. Diese beiden Details sind der wesentliche Punkt zum Verständnis der Stornoabrechnung. Mit der Vergrößerung des Verlusttopfs in Höhe der Dividende bekommt man sozusagen das Anrecht, einen Ertrag in dieser Höhe steuerfrei vereinnahmen zu können. Für dieses Anrecht muss man KESt und Soli nachzahlen! Das macht ja Sinn, denn wenn man „normale“, deutsche Dividenden erhält, kann ja keine ausländische QSt angerechnet werden, und es sind eben statt 10% nun die 25% fällig.

Hier nun die einzelnen Zahlen:

  • allgemeine Verlusttopf vorher: 830,23 EUR:
    allgemeine Verlusttopf nachher: 999,64 EUR
  • Quellensteuertopf vorher: 9,25 EUR
    Quellensteuertopf nachher: 0,00 EUR
  • einbehaltene Kapitalertragsteuer (10%): 16,95 EUR
  • einbehaltener Solidaritätszuschlag (5,5% auf die 10% KESt): 0,94 EUR
  • im laufenden Jahr einbehaltene Kapitalertragsteuer: 16,16 EUR
    im laufenden Jahr einbehaltene Solidaritätszuschlag: 0,88 EUR
  • Steuerausgleich nach § 43a EStG:
    Kapitalertragsteuer (10%): -33,11 EUR
    Solidaritätszuschlag (5,5% auf die 10% KESt): -1,82 EUR
  • „zu versteuern“: EUR 64,64
  • Lastschrift auf Depotkonto („Beitrag zu Ihren Lasten“): 34,93 EUR

Offensichtlich ist also Abgeltungsteuer plus Soli nachzuzahlen. Wie kommt es aber im Detail zu den auf der Abrechnung angegebenen Beträgen?

Der „zu versteuern“-Betrag von 64,64 EUR errechnet sich wie folgt:
Eigentlich wären 169,41 EUR Brutto-Dividende der deutschen Abgeltungsteuer i.H. von 25% KESt unterworfen.
Die KESt, 10% der erhaltenen Dividende (16,95 EUR), wurde aber ja bereits mit Erhalt der Dividende abgeführt.
Bei angenommenen 25% KESt entspräche die einbehaltene KESt i.H.v. 16,95 EUR, wie oben bei der Dividendenzahlung erwähnt, einem Kapitalertrag von 67,76 EUR.
Außerdem gibt es bei unserem Beispielanleger noch einen Betrag von 9,25 EUR im QSt-Topf (exakte Höhe zufällig), der ja ebenfalls bereits einbehalten wurde.
Bei 25% KESt entsprechen diese 9,25 EUR einem Betrag von 37,00 EUR.
Rechnet man dies zusammen, ergeben sich 169,41 EUR – 67,76 EUR – 37,00 EUR = 64,65* EUR als zusätzlich noch zu versteuernder Betrag.

Wir halten also fest, dass der Beispielanleger mit dem Dividenden-Storno erst einmal mehr zurückgezahlt hat, als er vorher als Dividende bekommen hat! Dafür hat er allerdings auch einen höheren Betrag in seinem allgemeinen Verlusttopf. In dieser Höhe bleiben dann spätere Erträge (neben Dividenden z.B. auch ein eventueller Verkauf anderer „Nicht-Aktien“) steuerfrei.

Bleibt die Frage, warum 34,93 EUR vom Depotkonto eingezogen werden.
Der Betrag ergibt sich aus der Summe von KESt und Soli lt. „Steuerausgleich“.
Der Soli läßt sich immer ganz leicht als 5,5% von der KESt ableiten. Aber wie kommt man, verdammte Axt, auf die 33,11 KESt?
Nun, wäre AGNC eine deutsche Aktie, wären von der Dividende 42,35 EUR (25%) an KESt abzuführen.
Davon wurden ja bereits 9,25 EUR (für die US-QSt) einbehalten.
Rechnet man dies zusammen, ergeben sich 42,35 EUR – 9,25 EUR = 33,10* EUR als noch zu versteuernder Betrag.

Zu guter Letzt:
wie kommt es zu der bisher im laufenden Jahr einbehaltenen Kapitalertragsteuer (KESt) von 16,16 EUR?
Nun, mit dem ursprünglichen Erhalt der Dividende musste der Beispielanleger lt. Abrechnung 16,95 EUR an KESt zahlen, die er nun mit der Stornoabrechnung zurück bekommt.
Mit dem Storno muss er aber auch neu 33,11 EUR bezahlen (siehe Vorzeichen!).

16,95 EUR – 33,11 EUR = 16,16 EUR.

Unser Beispielanleger hat also im Rahmen der Stornierung 16,95 EUR KESt wiederbekommen und 33,11 EUR KESt neu bezahlt, „genettet“ bleiben also 16,16 EUR übrig.
Übrigens: 64,65 EUR war der bereits oben bereits erwähnte, zusätzlich noch zu versteuernder Betrag. 25% davon sind … 16,16 EUR.

Alles recht kompliziert, finde ich, zumal der Smartbroker ja bei dem Stornobeleg die Beträge nicht mit negativem Vorzeichen ausweist.

* Anmerkung: Der öfters auftretende Unterschied von 1 ct. zu den Werten auf dem Abrechnungsbeleg ergibt sich aus Rundungsdifferenzen.

Beleg 3: Neuzahlung der Dividende in 2022 als ROC

Mit dem Storno der Dividende hat man so seine Verständnisprobleme.

Umso einfacher ist nun aber die Neuzahlung der Dividende zu verstehen, die mein Beispielanleger am 23.02.2022 erhalten hat:

  • Stückzahl: 1.600
  • Zahltag: 09.12.2021
  • Dividende: 0,12 USD pro Stück
  • Umrechnungskurs EUR/USD: 1,13335 (der Umrechnungskurs des ursprünglichen Ausschüttungstags)
  • Brutto-Dividende (= „Steuerpflichtiger Ausschüttungsbetrag“): 192,00 USD = 169,41 EUR
  • „zu versteuern“: 0,00 EUR
  • Gutschrift auf Depotkonto („Beitrag zu Ihren Gunsten“): 169,41 EUR
  • allgemeine Verlusttopf vorher: 999,64 EUR
    allgemeine Verlusttopf nachher: 830,23 EUR
  • Quellensteuertopf vorher: 0,00 EUR
    Quellensteuertopf nachher: 0,00 EUR
  • im laufenden Jahr einbehaltene Kapitalertragsteuer: 16,16 EUR
    im laufenden Jahr einbehaltene Solidaritätszuschlag: 0,88 EUR

US-QSt ist auf dem Abrechnungsbeleg nicht mehr erwähnt, denn aufgrund der Reklassifizierung ist ja auch keine US-QSt mehr abzuführen. Die Dividende hat ja zu 100% aus ROC bestanden.
Die ursprünglich einbehaltene US-QSt ist schon im Rahmen des Stornos zurückbezahlt worden, und die Neuauszahlung der Ausschüttung unterliegt nun eigentlich zu 100% der deutschen Abgeltungsteuer.

Der Beispielanleger erhält jedoch den gesamten Betrag brutto wie netto, ohne Abzug, aber nur deshalb, weil der Dividendenbetrag i.H.v. 169,41 EUR den allgemeinen Verlusttopf um genau diesen Betrag geschmälert hat.

Der vermeintliche Vorteil, keine US-QSt zahlen zu müssen, ist für den deutschen Anleger somit ein (kleiner) Nachteil, denn er muss den Soli nun statt auf 10% KESt auf 25% KESt bezahlen.

Die im laufenden Jahr einbehaltene Kapitalertragsteuer ändert sich durch die Neuauszahlung der Dividende folglich ebenfalls nicht.

(Kein) Beleg 4

Glück gehabt: Wie oben erwähnt, bestand die Dezember-Dividende von AGNC 100% aus Return Of Capital (ROC). Somit kann die Dividende in einem Stück ausbezahlt werden.

Wären es z.B. nur 50% ROC gewesen, hätte die Dividende in zwei Tranchen ausbezahlt werden müssen. Für die „normale“ Dividende wären 15% US-QSt und 10% deutsche KESt fällig gewesen, für den ROC-Teil nur die 25% deutsche KESt.

Handling des Return Of Capital

Die Depotbank hat (im Prinzip) zwei Möglichkeiten, wie sie mit Kapitalrückzahlungen umgeht:

  • Nachträgliche Rückzahlung der 15% US-Quellensteuer und die Ausschüttung nachträglich (Abgeltung-)steuerfrei stellen, dann müsste sie aber Ihre Anschaffungskosten entsprechend reduzieren. Mithin würde hier also eine Steuerverschiebung bzw. nachgelagerte Besteuerung stattfinden.
  • Nachträgliche Rückzahlung der 15% US-Quellensteuer und „normale“ Belastung des Ausschüttungsbetrags mit deutscher Abgeltungsteuer, ohne Reduktion der Anschaffungskosten. Die Steuer fällt somit sofort an.

Deutsche Depotbanken behandeln ROC bei Auslandspapieren meist nicht wie eine Kapitalrückzahlung, wie man sie etwa bei vielen deutschen Aktien kennt: Erfolgte nämlich die Ausschüttung der Dividende als Leistung aus dem steuerlichen Einlagenkonto gemäß § 27 KStG, gilt diese als steuerfreie Rückzahlung der Einlagen an die Anteilseigner und unterliegt somit nicht dem Abzug von KESt. Allerdings werden aber die Anschaffungskosten des Wertpapiers entsprechend gemindert.

Das Handling der Kapitalrückzahlungen wird von deutschen Depotbanken nicht für jedes Papier ad hoc entschieden. Diese Daten bekommen sie von einem externen Dienstleister, WM Datenservice. Insofern ist es vergeblich, von seinem Broker eine steuerfreie Rückzahlung des ROC zu verlangen.

Wenn man den ROC auch bei Auslandspapieren abgeltungsteuerfrei kassieren möchte, empfehle ich für diese Papiere ein Auslandsdepot. Sofern das Finanzamt mitspielt, kann ich den ROC-Teil von der Besteuerung freistellen, muss dafür aber die Anschaffungskosten des Papiers entsprechend mindern. Meine Dividenden von AGNC erhalte ich, wie erwähnt, über CapTrader.

Und jetzt: Ihr!

Braucht man den ganzen Stress? Ich denke nein: Also, solche Papiere hält man doch besser in einem Auslandsdepot. Über die Vor- und Nachteile könnt Ihr Euch z.B. hier informieren.

Wer nun aber partout seine Auslandspapiere bei einem deutschen Broker halten will, muss also viel nachrechnen. Oder einfach … vertrauen 🙂

Und jetzt: freue ich mich über Euer Feedback! Wie handhabt Euer Broker ROC?

Bild von Yves Bernardi auf Pixabay


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